Raus aus dem Quark
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ohne mehr Zeit
zu investieren
„Ich kam einfach nicht aus dem Quark.“
So fasst Christoph seine letzten Jahre zusammen. Kein Weltuntergang. Nur einfach: Quark. Das Gefühl kennen wahrscheinlich die meisten, vor allem die Master-Athleten. Dieses seltsam zähe Gefühl, man kann vielleicht noch ‚lang‘, aber der Punch fehlt.
Die Sache mit den Mythen
Ein Blick unter die Haube
Genau dort, wo ein Cyclocross-Fahrer seine Stärke braucht – schnell Energie bereitzustellen – gab es eine Lücke.
Keine Katastrophe. Kein Drama. Einfach eine Erklärung.
Cyclocross ist nicht Marathonlaufen. Es geht nicht um stundenlange Gleichmäßigkeit. Es geht um: antreten, beschleunigen, kurze Knippchen hoch, wieder aufs Rad springen, rein in die Kurve , nochmal kräftig antreten. Und das über 40, 50 Minuten. Immer wieder. Volle Pulle. Ohne Pause.
Dafür braucht man Spritzigkeit. Die Fähigkeit, Leistung immer wieder abrufen zu können.
Und genau die war bei Christoph eher suboptimal.
Für einen Langdistanz-Triathleten? Ein Traum. Für einen Marathonläufer? Perfekt. Für einen Cyclocross-Fahrer? Eher… ungünstig.
Zeitbudget: 5–8h/Woche
Ziel: Punch zurück
Hebel: Timing + Struktur
Nicht Mehr.
Sondern ein Anders.
Das Entscheidende kam aber nicht aus dem Trainingsplan
Der Kopf ist auch nur ein Muskel
Und dann kam der Renntag
Der Renntag
(oder: Holz ist auch ein edles Material)
Raus aus dem Quark
(ohne Wunder)
- Klarheit darüber, wo er steht
- Struktur in dem, was er tut
- Realistische Erwartungen an das, was möglich ist
Was trainiere ich? Warum trainiere ich es? Und was darf ich realistischerweise erwarten?
- voll berufstätig bist
- Familie hast
- wenig Zeit fürs Training
und trotzdem ambitioniert unterwegs bist
… dann ist dein Problem wahrscheinlich nicht Motivation.
Genau da fängt es an:
Kein Mehr. Kein Härter.
Sondern ein Anders, das zu deinem Alltag passt.
Fotos: © Bernd Krämer
👉 https://www.instagram.com/bernie.sportfotografie/